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2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 1.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 25 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Ungeheuerliche Werbung

Im Netz gefunden:

Forster Ungeheuer“

Geht’s dir im Leben einmal gut
Und ist dir nichts zu teuer,
Dann, lieber Freund, mit frohem Mut
Trink Forster Ungeheuer!

Doch geht es dir erbärmlich schlecht
In dieser Welt Gemäuer,
Dann, lieber Freund, und dann erst recht
Trink Forster Ungeheuer!“

Emil Helfferich (1878–1972)

Nb. Der Trinkspruch ist einem legendären Pfälzer Wein gewidmet, der im berühmten Weindorf Forst a.d. Weinstraße seit langer Zeit angebaut wird.


Haiti 2010

Haiti in diesen Tagen. Was für ein Ausmaß an Zerstörung und Not, das dieses Erdbeben vom 12. Januar  über die karibische Insel gebracht hat. Die Millionenstadt Port au Prince eine Trümmerwüste.  Deprimierende Zahlen bekommen wir zu lesen:  Mindestens 150000 Tote und ebensoviele Verwundete, etwa 600000 Obdachlose kämpfen ums Überleben. Die internationale Hilfe ist zwar mit aller Macht angelaufen, sieht sich aber einem fasst übermächtigen Chaos gegenüber. Nur die  allgegenwärtige Präsenz amerikanischer Soldaten garantiert, dass die Hilfeleistung nicht in marodierender Gewalt untergeht. Gewalt und Elend gibt es zwar nicht erst jetzt in Haiti, aber dieser gnadenlose Kampf ums Überleben scheint alles Bekannte zu übersteigen.

Die Bilder, die uns erreichen, erinnern mich an die Bilder des Erdbebens vom März 2005, das die Insel Nias vor der Küste Sumatras verwüstete. Obwohl insgesamt ungleich geringere Opferzahlen zu verzeichnen waren, waren auch dort die ersten Tage geprägt von verzweifelter Hilflosigkeit. Die zusammengebrochene Infrastruktur und Kommunikation ist der heikelste Punkt für die Ersthelfer.  Nur der Katastrophen-Routine der internationalen Hilfsorganisationen und ihrer Kontakte vor Ort war es zu verdanken, dass nach einigen Tagen die Hilfe auch die Betroffenen erreichte und noch größeres Elend verhindert wurde. Erst, nachdem Überleben und Versorgung gesichert waren, konnte man in einem zweiten Schritt daran gehen, die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau zu organisieren.

Auch  in Haiti  wird es nach der Trauer um die Toten entscheidend um die Chancen der  Überlebenden gehen. Es wäre Haiti und seinen Menschen zu wünschen, dass die Katastrophe dem armen Land die Aufmerksamkeit schenkt, die es für eine bessere Zukunft  schon längst nötig gehabt hätte.